Einzelanfertigung heißt: keine Serienpreise. Wer aus dem Gefühl kalkuliert, liegt bei manchen Aufträgen weit daneben und merkt es erst bei der Nachkalkulation, wenn überhaupt.
Anzahlung, Materialbestellung, Fertigung, Montage — vier Etappen mit Wochen dazwischen. Was zwischendurch geändert wurde, steht selten irgendwo.
Was tatsächlich verbraucht wurde, weicht regelmäßig von der Kalkulation ab. Ohne Erfassung bleibt der Unterschied im Betriebsergebnis versteckt.
Jedes Teil mit Material und Zeit, einmal angelegt und immer wieder verwendbar. Einzelanfertigung wird damit kalkulierbar.
Teilrechnungen laufen über die gesamte Laufzeit mit und werden in der Schlussrechnung korrekt gegengerechnet — nachvollziehbar für beide Seiten.
Die Nachkalkulation stellt Verschnitt und Zeitaufwand der Kalkulation gegenüber. Beim nächsten Auftrag kalkulierst du mit Erfahrung statt mit Gefühl.
Stücklisten mit Material- und Lohnanteil
Beschläge und Plattenmaterial einmal anlegen ⟦RÜCKFRAGE G-07⟧ keine dezidierte Schnittstelle, Würth ist aber gewerkeübergreifend relevant
Maße beim Kunden erfassen, direkt ins Angebot
Anzahlung sauber gegengerechnet
Zeichnungen, Freigaben und Änderungen je Auftrag
Verschnitt und Zeitaufwand gegen die Kalkulation
Pläne und Kundenfreigaben revisionssicher abgelegt
von der Bestätigung bis zum Montageschein



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